Städtepartnerschaftsverein Borken - Meru


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Über Borken

Borken ist Naherholung


Rathaus von Borken


Borken kann bei Sport und Freizeit eine Menge vorweisen. Sportplätze gibt es in fast allen Stadtteile, dazu Tennisanlagen, ein Hallenbad, Minigolf- und Spielplätze, markierte Rad- und Wanderwege, Grillhütten, Reit- und Sporthallen, Bolzplätze, Freizeit- und Lehrpfade.Ein neues wirtschaftliches Standbein ist das "Borkener Seenland".

Mit dem Engagement der Stadt und der Stiftung Hessischer Naturschutz und in besonderem Maße der Bundesrepublik Deutschland wurde der Borkener See zu einem Naturschutzgebiet von großer Bedeutung in Deutschland sowie in Europa. Eine Idylle der stillen Erholung, eine Oase für Tiere und Pflanzen. Trotz vereinzelter Kritik war es richtig, hier dem Naturschutz Vorrang zu gewähren. Die notwendige Infrastruktur, die den Menschen dieses Naturschutzgebiet erschließt, ist fertig.
Die Umsetzung des Konzeptes zum Ausbau des Naturbadesee Stockelache ist bereits erfolgt, das des Surfparadieses Singliser See fertig. An beiden Seen ist die Verbesserung der Parkplatzsituation abgeschlossen, auch das regionale undüberregionale Rad- und Wanderwegenetz ist mit dem Borkener Seenland verbunden.
Aufgrund optimaler Windverhältnisse hat sich der Singliser See einen Namen als Surfparadies weit über die Grenzen unserer Region hinaus gemacht. Vom Frühjahr bis zum späten Herbst kann man hier die vielen Segel auf dem See beobachten. Am südlichen Ufer hat das ehemalige Küstenwachboot "KW 18" der Bundesmarine seinen endgültigen Liegeplatz gefunden und dient dort als Vereinsheim der Borkener Marinekameradschaft. Ein Campingplatz mit rund 200 Stellplätzen wird hier entstehen.
Als ideales Badeziel für die ganze Familie präsentiert sich der Naturbadesee Stockelache. Sandstrand, Badeinseln, Nichtschwimmer- bereich, sanitäre Anlagen, Wasserrutsche, Beach-Volleyball-Felder, Tretbootverleih und Abenteuerspielplatz eignen sich besonders für sonnenhungrige Familien. Ein Restaurant mit Seeterrasse wurde für die Gäste errichtet und sorgt für das leibliche Wohl der Besucher.
Obwohl er noch ein großes Tagebauloch ist, gibt es auch für den künftigen Gombether See konkrete Planungen. Er wird in Zukunft das Borkener Seenland vervollständigen.
Ersterwähnung 775, seit 1317 Stadtrechte
Die "amtliche Geburtsurkunde" , das "brevarium sankti lulli" des ehemaligen Klosters Hersfeld, in dem Borken als burcun erstmals erwähnt wird, trägt das Datum 5. Januar 755. Wohl ist der Ort um einiges älter, denn entsprechende Funde lassen diesen Schluss zu.
Borken gehörte nicht zu den Städten, die eine geschichtliche Entwicklung geprägt hat oder etwa selbst Geschichte machte. Borken war eine Gemeinde, die Geschichte erdulden musste, ja sogar erlitten hatte.
Kämpfe zwischen Hessen und Kurmainz, Bruderkriege, Plünderungen und Verheerungen im Dreißigjährigen Krieg, Brandkatastrophen und natürlich die kriegerischen Auseinandersetzungen dieses Jahrhunderts haben von der Stadt und ihren Einwohnern Mühsal und Opfer gefordert.
Eine günstige Lage hob den Ort unter den Siedlungen und Dörfern des Umlandes hervor. Der Sitz von Amt und Gericht gab der Stadt - als solche wird sie schon in einer Urkunde vom 9. November 1317 erwähnt - verhältnismäßig früh eine Mittelpunktfunktion.
Dessen ungeachtet blieb Borken ein Ackerbürgerstädtchen. Zu Beginn der zwanziger Jahre begann die Erschließung und Verstromung der örtlichen Braunkohlevorkommen in Tief- und Tagebau. Das war der Ausgangspunkt einer anhaltenden industriellen Entwicklung.
Die Bildung der Großgemeinde durch die Eingliederung der ehemals selbständigen Gemeinden Arnsbach, Dillich, Freudenthal, Gombeth, Großenenglis, Haarhausen, Kerstenhausen, Kleinenglis, Lendorf, Nassenerfurth, Pfaffenhausen, Singlis, Stolzenbach und Trockenerfurth in den Jahren 1972/74 ist mittlerweile auch schon Geschichte, und sicher ein wichtiger Abschnitt.
Mit dem tragischen Grubenunglück am 1. Juni 1988 und der Schließung von Bergbau und Kraftwerk im März 1991 endete die Ära der Kohlegewinnung und Kohleverstromung.
Neue wirtschaftliche Standbeine bestimmen die Zukunft der Stadt.


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