Städtepartnerschaftsverein Borken - Meru


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Méru in Borken 2009

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Die französischen Gäste aus Méru und ihre Borkener Gastgebern vor Schloss Wilhelmsthal.

45 Jahre Städtepartnerschaft Borken – Méru

Bekenntnis für ein vereintes Europa

BORKEN. Die Städtepartnerschaft zwischen Borken und der französischen Stadt Méru ist eine der bestehenden ältesten noch funktionierenden Partnerschaften, die der Gründung eines vereinten Europa einherging. Im Jahre 1964 waren es die Stadtväter der beiden Städte, die diesen Schulterschluss vollzogen. Er wurde noch enger, als im Jahr 1999 Borkener Bürger den Städtepartnerschafts-Verein Borken – Méru aus der Taufe hoben. Sie begleiteten seitdem die Partnerschaft und festigten mit gegenseitigen Delegationsbesuchen die dabei entstehenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Einwohnern der beiden Partnerstädte.
So weilten vom 21. bis 24. Mai eine große Gruppe Méruer mit ihrem Bürgermeister Yves Leblanc als Gäste in Borken, um den 45. Geburtstag der Partnerschaft sowie das zehnjährig Bestehen des Borkener Partnerschaftsvereins in einem festlichen Rahmen zu feiern. „In diesen Tagen bietet sich die Gelegenheit, sich in Freundschaft wieder zu finden“, stellte Bürgermeister Bernd Heßler beim Gästeempfang gemeinsam mit den Borkener Quartiergebern am Donnerstag im Rathaus die Weichen für die Geburtstagsfeier.
Zunächst war der Freitag ganz dem 10. Vereinsgeburtstag gewidmet. Auf diesem Tag hatte sich mit einem abwechslungsreichen Programm der Vereinsvorsitzender Heinz-Peter Sattler mit seiner Vorstandriege bestens vorbereitet. Nach dem opulenten Picknick im Schlosspark Wilhelmsthal schloss sich mit einer Reise in die historische Vergangenheit eine Schlossbesichtigung an. Der Besuch des unmittelbar am Schloss anschließenden Gartenfestes war eine weitere willkommene Abwechslung. Den Schlusspunkt des ereignisreichen Tages setzte die Werksbesichtigung von VW in Baunatal. Unweit davon war dann der Abend in der Brauereigaststätte Knallhütte der Gemütlichkeit gewidmet. Kulinarisch begleitet von einem Nordhessischen-Buffet samt diversen Gerstengetränken.
Der Höhepunkt der deutsch-französischen Begegnung gestaltete sich am Samstag mit dem Festakt für die 45 Jahre der Städtepartnerschaft Borken – Méru vor der Kulisse des Historischen Rathauses. Er gestaltete sich zu einem Bekenntnis für ein vereintes Europa. Bürgermeister Bernd Heßler und sein französischer Amtskollege Yves Leblanc hielten Rückschau auf die vergangenen 45 Jahre der Partnerschaft. Eine Geschichte, die zum Erfolg führte, zu verdanken jenen Männern der ersten Stunde, die damals kein Risiko scheuten, hoben die beiden Stadtoberhäupter in ihren Festreden hervor.
Die Partnerschaft war mehr als ein Austausch von Urkunden gewesen. Nach 45 Jahren sei man stolz auf das Erreichte, bekundeten die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine aus Borken und Méru, Heinz-Peter Sattler und Stefan Skasa-Weiss. Nun gelte es junge Menschen mit ein zu beziehen, um die Partnerschaft zu festigen, riefen sie auf. Es bezog sich vor allem auf den nachlassenden Schüleraustausch. Um ihn wieder zu beleben, war es ein besonderes Anliegen das beide Vereinsvorsitzende zum Ausdruck brachten.
Kaffee und Kuchen, der Knappenchor, die Musik der Borkener Bläser belebten die festliche Szenerie auf den dicht besetzten alten Rathausplatz. Das setzte sich fort auf dem Festabend im Cafè Blumenhain bei Spezialitäten vom Grill, bei Musik, Tanz und Unterhaltung. Zugleich war es der Schlusspunkt drei erlebnisreichen Tagen, welche die familiären Freundschaften zwischen Gästen und Gastgebern vertieften. Das wird sich fortsetzen, wenn vom 1. bis 4. Oktober die Borkener die Gäste in Méru sein werden sein , um dort 45 Jahre Partnerschaft auf „französisch“ zu feiern. (G. Kolms)

Ehrungen


(v. links): Ehrungen aus Anlass der 45-jährigen Partnerschaft zwischen Borken und Méru: Vorsitzender Heinz-Peter Sattler, Karl-Heinz Jakob, Vorsitzender Stefan Skasa-Weiss, Marion Stieler, Hans Lehmann, Ute Talic, Stadtverordnetenvorsitzenden Heinz Meier, Günter Kolms, Walter Sinemus, Bürgermeister Yves Leblanc, Bürgermeister Bernd Heßler.

Die Gäste aus Méru kamen nicht mit leeren Händen nach Borken. Mit Urkunden und Präsenten bedankten sich die Stadt Méru und das Partnerschaftskomitee Méru für die Pflege enger persönlicher Verbindung zwischen den Bürger der Städte in der friedlichen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland. Überreicht von Bürgermeister Yves Leblanc und Komiteevorsitzenden Stefan Skasa-Weiss an Ute Talic, Marion Stieler, Karl-Heinz Jakob, Hans Lehmann, Günter Kolms und Walter Sinemus. (G. Kolms)



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