Städtepartnerschaftsverein Borken - Meru


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Borken in Méru 2010

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Borkener Städtepartnerschaftverein stand Pate
Méru und Izabelin schlossen Partnerschaft

BORKEN/MÉRU. Der Städtepartnerschaftsverein Borken - Méru war drei Tage am vergangenen Wochenende auf Reisen gegangen. Eine Delegation von knapp 40 Vereinsmitgliedern und Bürgermeister Bernd Heßler in Begleitung von Stadtverordnetenvorsteher Heinz Meier besuchten innerhalb des regelmäßigen Turnus ihre Freunde in Méru. Diesmal war der Besuch bei den französischen Partnern mit einem besonderen Ereignis verbunden. Die Borkener waren nämlich als Paten bei der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Méru und der polnischen Stadt Izabelin eingeladen worden. Aus Borken war der Anstoß und die Hilfeleistung beim Zustandekommen der französisch-polnischen Städtepartnerschaft gekommen. Mit der polnischen Stadt am Rande Warschaus besteht bereits seit neun Jahren eine offizielle Partnerschaft.
Mit einem feierlichen Akt vollzog sich am Samstagvormittag die Unterschriftleistung durch die beiden Bürgermeistern aus den Partnerstädten, bei denen der Borkener Bürgermeister Bernd Heßler und Stadverordneter Heinz Meier sowie der stellvertretenden Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Gerhard Schreiber für den erkrankten Vorsitzenden Heinz-Peter Sattler Zeuge waren.
Sogar eine Volkstanzgruppe hatten die Polen mitgebracht, die mit ihren temperamentvollen Folkloretänzen vor dem Festsaal in farbenprächtigen Kostümen von den Festgästen lebhaften Beifall ernteten. Mit einem anschließenden Picknick im Freien unter dem Schatten spendenden Zeltdach präsentierte sich mit einem Büfett die französische Küche von der besten Seite. Bei dieser Gelegenheit erfuhren die Gäste von dem Führungswechsel an der Spitze des Méruer Partnerschaftskomitees. So hat Pasqal Chenot den Stefan Skasa-Weiss abgelöst hat, der zehn Jahre das Vorsitzendenamt inne hatte.
Überhaupt hatte sich der französische Gastgeber für ein erlesenes Programm einiges kosten lasten. So brachten sich auf dem Méruer Festplatz mit einem mittelalterlichen Markt längst vergangenes und vergessenes Handwerk in Erinnerung. Mit einem bewegten Ritterturnier zeigten die Ritter mit verdecktem Visier auf ihren galoppierenden Rössern mit Lanzen und Schwertern ihre kriegerischen Reitkünste. Fackeltänzer und Feuerspeier erhellten mit ihren brandgefährlichen Künsten die abendliche Dunkelheit. Die tat aber der geselligen Stimmung im Festzelt keinen Abbruch. Daran hatte ein viergängiges Menü in flüssiger Begleitung von Rotwein und Bier seinen Anteil, begleitet von den Flöten und Trommel einer mittelalterlichen Musikband.
Während am Sonntagvormittag die polnischen Gäste sich Paris anschauten, versammelten sich am Bus die Borkener zur Heimfahrt am Bahnhofvorplatz. An den herzlichen Abschiedszenen zwischen Gästen und Gastgebern war die echte familiäre Freundschaft zu erkennen, die im Laufe der 45jährigen Partnerschaft zwischen Borken und Méru entstanden ist. Vom 29. bis 31. Oktober 2010 werden die Franzosen aus Méru als Gäste in Borken erwartet. (gt)


Nach drei Tage voller schöner Erlebnisse verabschiedeten sich am Bus die Borkener mit einem herzlichen Dankeschön von ihren Méruer Gastgebern vor der Heimfahrt nach Borken. (Foto Kolms)

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