Städtepartnerschaftsverein Borken - Meru


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Bericht Borken in Méru 2011

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Städtpartnerschaft Borken-Mèru
Deutsche und Franzosen in einem Boot

BORKEN/MÉRU. „Muss i’ denn, muss i’ denn, zum Städtele hinaus…“, mit frisch-fröhlichen Gesang verabschiedete sich eine Delegation des Partnerschaftsvereins Borken – Mèru. Drei Tage waren 38 Borkener Bürger die Gäste bei ihrem französischen Partner in Méru. Herzlich willkommen in Méruer Familien, mit denen sie schon langjährige Verbindung pflegen und sich zu Freundschaften entwickelt haben.
Nach dem Empfang im Rathaus verlebten die Gäste am ersten Abend gesellige Stunden bei ihren Quartiergebern. Der zweite Tag begann schon frühzeitig mit einem umfangreichen und erlebnisreichen Besucherprogramm, von dem gastgebenden französischer Partnerverein hervorragend organisiert.
So wird bei den Gästen aus Borken der Besuch in den „Schwimmenden Gärten“ im Herzen von Amiens, verbunden mit einer 90-minutigen Kahnfahrt, in angenehmer Erinnerung bleiben. Von dem Fluss Somme versorgt, breitet sich dort eine Fläche von 300 Hektar mit Gartenparzellen aus, die von Hunderten Wasserläufen in kleine Inselchen aufgeteilt werden. Bewirtschaftet werden sie von Hobbygärtner, die auf ihren Parzellen eine Flora in bunter Farbenpracht haben entstehen lassen. Bewundert von den Besuchern in den 12 charakteristischen, elektrisch angetriebene Flachbooten, die lautlos durch die Inselwelt der „Schwimmenden Gärten“ schwammen.
Den architektischen Kontrast zu der Bootsfahrt bildete der anschließende Besuch der hoch über Amiens thronenden Kathedrale. Ein mächtiger gotischer Langbau, von zwei Türmen flankiert, dessen Grundstein 1220 gelegt wurde. Von der Revolution verschont, sind die religiösen Kunstwerke im Kircheninnern ein ständiger touristischer Anziehungspunkt der Stadt an der Somme.
Nach einer Verschnaufpause bei einem Mittagessen war das Programm für die Gäste und ihre Gastgeber aber noch nicht beendet. Bei einer Wanderung durch den Park Samara, galt den Gästen aus Borken ihr Interesse gemeinsam mit den französischen Freunden einer weitläufigen kulturhistorischen Stätte bei Amiens.
Es war das Abschiedsessen am Abend im Golfclub nach anstrengenden, aber erlebnisreichen Tag ein wohlverdienter Abschluss. Ein opulentes Sechs-Gänge-Menue mit den diversen Weinen setzte einen kulinarischen Schlusspunkt des Besuches bei den Freunden in Mèru.
Vor der Abfahrt am nächsten Tag in einer Kommteesitzung festgelegt, werden vom 17.05. bis 20.05.2012 die Borkener wieder die Gäste in Méru sein, während vom 05.10. bis 07.10.2012 eine Delegation aus Méru in Borken erwartet wird. Auf Wunsch des französischen Partners sollen ab 2013 die gegenseitigen Besuche statt zweimalig nur noch einmalig im Jahr stattfinden und das aber an vier Tagen. Darüber wollen die Mítglieder des Méruer Partnerschaftsvereins auf einer Generalsversammlung im Januar 2012 entscheiden. „Natürlich werden wir uns der den Wünschen der Mèruer fügen“, so der Vorsitzende des Borkener Partnerschaftsverein Heinz-Peter Sattler. (zgt)


Foto Kahnfahrt: Deutsche und Franzosen in einem Boot. Ein Erlebnis von besonderer Art für die Gäste und Gastgebern war eine Kahnfahrt durch artenreiche Flora und Fauna der „Schwimmenden Gärten“ von Amiens. (Foto: Kolms)


Foto Abschiedslied: Bevor die Borkener zur Heimreise in den Bus stiegen, bedankten sie sich für die drei Tage Gastfreundschaft in Méru in frisch-fröhlichem Gesang mit deutschen Volksliedern. (Foto: Kolms)



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